Regenerative Energienutzung, wie z. B. Solaranlagen und Wärmepumpen wird immer attraktiver. Solaranlagen wie auch Wärmepumpen nutzen überwiegend Gratis-Umweltwärme. In unseren Breitengraden sind Solaranalagen immer mehr im Vormarsch. Je nach Ausführung können Solaranlagen für Warmwasser-Bereitung und auch für Heizzwecke werden. Solaranlagen fangen Sonnenwärme ein. Die Kollektoren von Solaranlagen sind heute ausgereifte, hocheffiziente Elemente. Kleinere Solaranlagen können im Verlauf eines Jahres bis zu zwei Drittel des benötigten Warmwassers liefern, größere Solaranlagen können auch 20 bis 30 Prozent der jährlich benötigten Heizenergie bereitstellen. Wie funktioniert die Solaranlage. Das Grundprinzip einer Solaranlage ist einfach: Wenn ein Gartenschlauch in die pralle Sonne gelegt wird, erhitzt sich das darin befindliche Wasser. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren auch Solaranlagen. Eine Solaranlage wandelt Sonnenstrahlung mit Hilfe eines Absorbers in Wärme um. Der Absorber der Solaranlage überträgt die Wärme an eine Wärmeträger-Flüssigkeit. Dies ist Wasser mit Frostschutzmittel, oder auch Sole genannt. Eine Umwälzpumpe sorgt dafür, dass die erwärmte bzw. erhitzte Sole der Solaranlage zu einem Solarspeicher transportiert wird. Mittels Wärmetauscher wird die Wärme, die die Solaranlage erzeugt, an das Brauchwasser oder/und an das wassergetragene Verteilsystem der Raumheizung abgegeben. Pro Person rechnet man bei einer Solaranlage eine Kollektorgröße von 1 bis 1,5 m². In unseren Breitengraden werden über 90% der thermischen Solaranlagen für Warmwasser-Bereitung genutzt. Solaranlagen nutzen die Sonne als Gratis-Energiequelle. Lediglich die Umwälzpumpe benötigt Strom für den Antrieb. Die Solaranlage rechnet sich indirekt über die eingesparten Brennstoffkosten der Heizung. Im Hinblick auf Klimaschutz und Umweltfreundlichkeit sind Solaranlagen auf alle Fälle als wirtschaftlich anzusehen, da Solaranlangen im Laufe der Lebensdauer ein Vielfaches an fossilen Brennstoffen einsparen. Diese Einsparung geht weit über die Ressourcen hinaus, die Solaranlagen selbst für ihre Herstellung benötigen. Wie hoch ist die Lebensdauer von Solaranlagen. Hochwertige Sonnenkollektoren von Solaranlagen erreichen eine geschätzte Lebensdauer von 20 Jahren. Zusätzlich entsteht bei einer fachmännisch installierten Solaranlage kaum Wartungsaufwand. Ob Solaranlagen auch wirtschaftlich betrieben werden, hängt von mehreren Faktoren ab. Einerseits benötigt eine Solaranlage ein ausreichendes Sonnenangebot, andererseits müssen die Kollektoren der Solaranlage optimal zur Sonne ausgerichtet sein. Auch hängt die Effizienz der Solaranlage vom Wirkungsgrad der Sonnenkollektoren ab. Ein weiterer zu beachtender Punkt sind auch die eventuell zu nutzenden Fördergelder für Solaranlagen. Ob und wie stark sich eine Solaranlage rechnet, hängt auch von der Entwicklung der Energiepreise ab. Experten schätzen, dass Energiepreise für Brennstoffe ständig steigen werden. Tritt dies ein, werden sich Solaranlagen rasch amortisieren.
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